Die Anlage im Chemiepark GENDORF wandelt Abfallprodukte aus der Produktion umweltschonend in wiederverwertbare Stoffe wie Calciumfluorid um. Sie verfügt über hochmoderne redundante Verbrennungs-, Absorptions- und Filtersysteme. Rohstoffe und Prozesswärme werden zurückgewonnen. Mit der neuen thermischen Verwertungsanlage macht Dyneon einen wichtigen Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft. Dyneon hat allein in den vergangenen fünf Jahren mehr als 100 Mio. Euro in Umwelttechnik investiert, um das langfristige Ziel der Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Durch chemisches Recycling, sogenanntes Up-Cycling, lassen sich Fluorkunststoffe in ihre Bausteine zerlegen und neu verarbeiten.
Mit mehr als 400 Mitarbeitenden verfügt Dyneon aktuell über eine Jahreskapazität von rund 18.000 Tonnen. Als unabhängiges Unternehmen richtet Dyneon seinen Fokus auf anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Fluorkunststoffe sind unverzichtbar für eine Vielzahl an Schlüsselindustrien in Europa und international: für Halbleiterfertigung, Chemie, Automotive, Medizintechnik, Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Wasserstofftechnologie, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung.
Die anhaltend starke globale Nachfrage nach Fluorkunststoffen wird getrieben durch stetig steigende Anforderungen an Kunststoffe in einer Vielzahl von industriellen Bereichen. Entsprechend plant Dyneon in den kommenden Jahren Investitionen im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in den Ausbau der Belegschaft und die Weiterentwicklung der Umwelttechnik am Standort Gendorf. Ziel ist es, den Umsatz mittelfristig auf über 300 Mio. Euro und die Anzahl der Mitarbeitenden auf mehr als 500 zu steigern.
Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister, sagte: „Hier wurde gezielt angepackt und jetzt läuft die Produktion wieder an. Das ist eine gute Nachricht für Gendorf, das gesamte Bayerische Chemiedreieck und den Industriestandort Bayern. Chemische Industrie ist in Bayern willkommen und hat Zukunft. Chemie ist die Basis für unzählige industrielle Wertschöpfungsketten. Deshalb kämpfen wir für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und dafür, dass solche Schlüsselproduktionen in Bayern und Europa bleiben.“
Burkhard Anders, CEO von Dyneon, sagte: „Der Besuch von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zeigt die Bedeutung von Dyneon für den Chemiepark Gendorf und die gesamte Region. Dyneon wird wieder zum Wachstumsmotor im bayerischen Chemiedreieck mit einer in der Branche führenden Umwelttechnik.“
Stephan Führer, COO von Dyneon, sagte: „Fluorkunststoffe gehören zu den vielseitigsten Hochleistungswerkstoffen der modernen Industrie. Die thermische Verwertungsanlage ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft in unserer Produktion. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Umwelttechnik ist integraler Bestandteil unserer Strategie.“
(Pressemitteilung Dyneon GmbH)