Jährliche Notfallgroßübung

Bei der Notfallgroßübung 2019 wurde fast kein potentiell gefährliches Szenario ausgelassen. Gemeinsam mit internen und externen Einsatzkräften übte die ISG-Werkfeuerwehr den Ernstfall. Knapp 200 Einsatzkräfte waren vor Ort beteiligt. Auch dieses Jahr verlief die Übung erfolgreich und der Einsatzstab war sehr zufrieden. Wie jedes Jahr findet zudem eine Nachbesprechung statt, um immer noch besser und routinierter zu werden. Die ausgewählten Szenarien forderten die Einsatzkräfte, da dieses Jahr auch neue Situationen trainiert wurden.

Szenario 1: Verkehrsunfall mit Eisenbahnkesselwagen und PKW
Geprobt wird ein Unfall zwischen einem PKW und einem Eisenbahnkesselwagen (EBK).
Folge des Unfalls ist, dass der PKW im Bereich der Puffer eingeklemmt ist und der EBK entgleist. Auch ein Fahrradfahrer ist am Unfall beteiligt. Weitere verletzte Personen im und außerhalb des PKW müssen versorgt und betreut werden. Der Kesselwagen muss wieder aufgegleist werden.

Szenario 2: Absturz Kleinflugzeug
Ein abgestürztes Kleinflugzeug erfordert verschiedene Maßnahmen wie etwa die Brandbekämpfung, die Verhinderung eines Stoffaustritts und das Bergen und Retten von verunfallten Personen. 

Szenario 3: Rettung von der Luftzerlegungsanlage
Ein Mitarbeiter verletzt sich in 35 Meter Höhe und kann die Kolonne nicht mehr selbstständig verlassen. Er muss von speziell ausgebildeten Höhenrettern der Werkfeuerwehr abgeseilt werden.