Aktueller Status

Aktueller Status

Hier erhalten Sie fortlaufend aktuelle Informationen zum Umsetzungsfortschritt der Aktivkohlefilter-Anlagen für die Gemeinden Burgkirchen/Kastl sowie Altötting/Neuötting.

Der nächste Schritt der Baufeldvorbereitung wurde planmäßig umgesetzt: Während im Dezember 2017 auf der für den Bau der Aktivkohlefilteranlage (Burgkirchen / Kastl) vorgesehenen Fläche von ca. 2.300 m² das Baufeld freigemacht wurde, konnte Anfang Januar mit weiteren Baufeldmaßnahmen begonnen werden.

 

Hierzu wurden in den ersten Wochen Erdarbeiten am Oberboden umgesetzt, so dass anschließend der Bereich der späteren Hallenfläche und der Verkehrswege mit einer Kiestrageschicht befestigt werden konnte. „Der Kies legt sich wie ein Polster auf den weichen Erdboden. Dieser Einbau ist wichtig, weil damit  der Boden soweit stabilisiert wird, dass wir darauf dann die weiteren Baumaßnahmen umsetzen können“, erklärt ISG-Bauleiter Martin Hartmetz. Damit kann im Frühjahr die Fundamentlegung beginnen – aktuell laufen hierfür die Ausschreibungen.

Nachdem Ende November von Behörden-Seite die Genehmigung für den Bau der Aktivkohlefilteranlage für Burgkirchen/Kastl eingegangen ist, hat InfraServ Gendorf im Dezember mit der Vorbereitung des Baufeldes begonnen. Dazu gehören neben Baumfällarbeiten, die Entfernung von Wurzelstöcken sowie das Befreien von weiteren Bewuchs. Diese Arbeiten wurden auf einer Fläche von ca. 2.300 m² durchgeführt.
 
ISG-Bauprojektleiter Martin Hartmetz erklärt: „Um ein Bauvorhaben optimal durchführen zu können, ist eine gut geplante und durchgeführte Baufeldvorbereitung notwendig. Erst wenn diese erfolgt ist, kann mit weiteren Arbeiten, wie beispielsweise der Fundamentlegung, begonnen werden.“ Als nächster Schritt werden zu Beginn des neuen Jahres Erdarbeiten im Bereich der Hallenfläche und der Verkehrswege umgesetzt, um diese anschließend mit einem Kiespolster für weitere Baumaßnahmen befestigen zu können. 

Grünes Licht von Seiten der Behörden für den Bau der Aktivkohlefilteranlage für Burgkirchen/Kastl. Beide Gemeinden einigten sich auf eine gemeinsame Aktivkohlefilteranlage für ihre zukünftige Trinkwasserversorgung. Nachdem InfraServ Gendorf bei der Lösungsfindung mit eigenem Know-how und Expertise unterstützte und für die Umsetzung einer Aktivkohlefiltrationsanlage den Bauantrag einreichte, wurde dieser Ende November von der Bauaufsicht des Landratsamts Altötting unter Beteiligung mehrerer Fachbehörden genehmigt.

Gebaut wird die Anlage im Öttinger Forst dort, wo sich die Forstwege Schilcher Geräumt und Kastler Weg kreuzen. Ausschlaggebend für die Wahl des Ortes war die Lage außerhalb der Trinkwasserschutzzone der Kastler Brunnen, um insbesondere in der Bauphase die Trinkwasserförderung nicht zu beeinträchtigen.

  

Die Planungen für die Halle und die Anlage sind komplett abgeschlossen. Um keine Zeit zu verlieren, hat InfraServ Gendorf noch vor Erhalt der Baugenehmigung zusätzlich die Teilprojekte für die Verlegung der Bodenplatte, den Bau der Halle und die Errichtung sowie Montage der Anlage bei verschiedenen Anbietern ausgeschrieben. „Wir würden gerne noch dieses Jahr mit der Fundamentlegung, also dem Gießen der Bodenplatte, beginnen. Aber die Baubranche hat volle Auftragsbücher, so dass es nicht so leicht ist, eine geeignete Baufirma mit freien Kapazitäten zu finden“, schildert Martin Hartmetz, Bauleiter bei InfraServ Gendorf.

Insgesamt ist geplant, bis im Sommer 2018 sowohl für Burgkirchen/Kastl als auch Neuötting/Altötting den Bau der Aktivkohlefilteranlagen abzuschließen. Godehard Mayer, Leiter Genehmigungsmanagement bei InfraServ Gendorf: „Wir alle wissen um die Dringlichkeit der Anlage. Daher hoffen wir, dass der Winter nicht zu lange dauert und die Arbeiten für den Bau und die Montage der Anlage planmäßig durchgeführt werden  können.“

Zur Sicherung der Trinkwasserqualität gemäß den Trinkwasserleitwerten haben sich die betroffenen Kommunen, die im Öttinger Forst Trinkwasser gewinnen, im Frühjahr 2017 technisch für Aktivkohlefilteranlagen entschieden. In Burgkirchen und Kastl einigte man sich darauf, im Gemeindeverbund eine interkommunale Lösung für eine gemeinsame Wassergewinnungsanlage umzusetzen. Ebenfalls auf eine gemeinsame Aktivkohlefilteranlage für die Trinkwasserversorgung ihrer Kommunen setzen die Städte Altötting und Neuötting.

In den folgenden Wochen legten Spezialisten der InfraServ Gendorf gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden Kastl, Burgkirchen, Altötting und Neuötting die endgültigen Rahmenbedingungen für die Umsetzung fest. Für eine möglichst schnelle Umsetzung hat InfraServ Gendorf unmittelbar im Anschluss mit dem Detail-Engineering der Anlagen für Kastl/Burgkirchen und Altötting/Neuötting begonnen.  Zusätzlich wurden die Bau- und Genehmigungsprozesse für die Anlagen angestoßen.

Die Planung der beiden Bauprojekte soll soweit möglich parallel laufen, um Synergieeffekte nutzen zu können. Begonnen hat außerdem bereits der Ausschreibungsprozess für die Umsetzung der Anlagen. Für die Trinkwasserversorgung Burgkirchen/Kastl wird versucht, als nächsten Schritt noch in diesem Jahr mit der Fundamentlegung zu beginnen, so dass Anfang 2018 der Bau der Anlage fortgesetzt werden kann. Für Neuötting/Altötting soll der Bau ebenfalls Anfang 2018 starten und Mitte des Jahres abgeschlossen sein.

Eine endgültige Inbetriebnahme der Anlagen kann stets nur vorbehaltlich der Zustimmung von Behördenseite erfolgen.